Frau mit weißem Hund im Schnee

Über mich

"To the animals: May we be forgiven" Dr. Jane Goodall

 

 

Hunde waren für mich schon immer die besseren Menschen.

Da ich als Kind keinen eigenen Hund haben durfte, habe ich mir schon mit 10 Jahren die Hunde unserer Nachbarn „ausgeliehen“ – einfach, um Zeit mit ihnen verbringen zu können. 

Mit 17 zog ich in meine erste eigene Wohnung, und noch am selben Tag holte ich meinen ersten Hund aus dem Tierheim Süderstraße: Dave, ein wundervoller Tibet Terrier, der mich 8 Jahre lang treu begleitete und stolze 15 Jahre alt wurde ❤️.

Heute – 24 Jahre später – teile ich mein Leben mit meinen Hunden, Pferden, Schafen, Tauben und Hühnern. Sie alle geben mir seit jeher Halt, Ruhe und Freude. Für mich sind Tiere keine Haustiere, sondern vollwertige Familienmitglieder und treue Freunde.

 

Ein prägender Wendepunkt kam, als ich 2011 mit 28 Jahren meinen ersten Herdenschutzhund aus Rumänien bekam. Mein Owtscharka-Mix Hudson stellte mein Leben auf den Kopf – und brachte mich oft an meine Grenzen. Aggression, Zerstörung, Ungehorsam – wir haben fast alles durchlebt. In Hundeschulen hörte ich die unterschiedlichsten Dinge: von „unverantwortlich“ bis „lebenslanges Schachspiel“. Und ja, das mit dem Schachspiel stimmte 😅.

 

Es war eine anstrengende, manchmal verzweifelte Reise. Doch mit viel Geduld, Tränen, Humor und unzähligen Lernschritten wuchsen wir schließlich zu einem Team zusammen. Am Ende durfte ich 13 Jahre lang den beeindruckendsten und treuesten Gefährten an meiner Seite wissen. 

Hudson war mein bester Freund, und als ich ihn am 2. April 2024 gehen lassen musste, brach es mir das Herz.

Doch er hat mir das Wertvollste beigebracht: Durchzuhalten lohnt sich.
Danke, Hudson – du warst der prägendste Hund meines Lebens.

 

Aus dieser Erfahrung entstand mein Wunsch, andere Menschen und ihre Hunde zu unterstützen. Ich weiß, wie schwer es manchmal sein kann, aber auch, wie sehr es sich lohnt.

 

Frau und Hunde an gefrorenem Wasserfall